Wo und wie sollen die 2000 zusätzlichen Arbeitsplätze geschaffen werden, die sich aufgrund des prognostizierten Wachstums der Gemeinde ergeben?

Die prognostizierte Entwicklung der Gemeinde Wiltz hängt damit zusammen, dass wir als Gemeinde das Ziel hatten, der nationalen Aufforderung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden.

Dabei ist zu erwähnen, dass dieses Wachstum weitere Investitionen in die Infrastrukturen, Schulen und Betreuungseinrichtungen erfordert, die wir bereits getätigt haben und für die weitere Projekte in Planung sind. Dies führt dazu, dass qualitativ hochwertige Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen werden. Allerdings bedarf es zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze einer nationalpolitischen Entschlossenheit der Regierung, um die Dezentralisierung voranzutreiben und sicherzustellen, dass öffentliche Dienstleistungen in der Gemeinde verbleiben oder sogar ausgebaut werden.

Wo setzen Sie Ihre Prioritäten im kommunalen Entwicklungsplan?

Die Fortsetzung der nachhaltigen und inklusiven Gemeindeentwicklung ist oberstes Ziel, dass ich verfolge. 

Dabei konzentriere ich mich auf Mobilität, Zusammenleben und Transparenz.

Um die Verkehrsbelastung zu reduzieren, ist ein innovatives und nachhaltiges Mobilitätskonzept erforderlich, das mit konkreten Projekten wie Fahrradverleihsystem, Verallgemeinerung der 30er- Zonen und Ausbau von „Nightrider“ eingeführt werden kann. Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz kann durch den Bürgerhaushalt „Budget Participatif“ und digitalen Zugang zu Gemeinderatssitzungen gewährleistet werden. 

Zusätzlich soll die „Maison des Citoyens“ als Willkommenshaus für BürgerInnen und Kulturschaffende eingerichtet werden, um einen kulturellen Austausch zu fördern und Informationen über das Leben in der Gemeinde den Interessenten bereitzustellen.

Quelle : Télécran n°19/2023, S.25. 

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